Ernst Jani: Meine Malerei

Linien, Formen und Farben sollen miteinander korrespondieren und schauen, ob sie sich etwas zu sagen haben und ob sie im Idealfall zu einer Qualität finden, die Rückmeldungen provoziert.

Um kompositorische Ideen und Rhythmen geht es mir, um unterschiedliche Formate und deren Bewältigung, um das oben und das unten, um Polaritäten grundsätzlich, um Emotion und Spontaneität, um die Struktur und den Charakter einer Arbeit, um eine vielleicht „geheimnisvolle Ausstrahlung“, um Intuition. Dirigieren und sich dirigieren lassen und beim malen versuchen zu erfassen, „wohin die Reise geht“.



Vielleicht kann im Idealfall auf diese Weise ein subjektives ABC der bildnerischen Metaphern wachsen, vielleicht ein Formenrepertoire, ein System an Mal-Zeichen, das die sichtbare und fühlbare Welt verdichtet und wenns gut geht eindringlich reduziert.

Bilder dieser Art sind – so glaube ich - immer auch eine Einladung zur Kommunikation, zur Kommunikation bestenfalls zuallererst mit sich selbst... …aber dabei muss es ja nicht bleiben.


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